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Die Geologie des Bergells

Das Bergell an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz ist geologisch besonders spannend. Im Tal, das von Chiavenna bis hoch nach Maloja führt, zeigen sich überall Beispiele für die komplexe geologische Geschichte der Alpen, die vor langer Zeit mit der Kollision der europäischen und der afrikanischen Kontinentalplatte begann.


Geologisch ist das Bergell bekannt für sein imposantes Granitmassiv, das vor etwa 30 Millionen Jahren während der Alpenbildung entstand. Die Landschaft ist geprägt von spektakulären Felswänden aus Intrusivgestein wie Granit und Granodiorit, die das Tal bei Bergsteigern und Kletterern berühmt gemacht haben. Daneben finden sich metamorphe und Sedimentgesteine, die Zeugnis von Erosions- und Transformationsprozessen in den Tiefen der Erdkruste ablegen.
In jüngerer Vergangenheit haben die Eismassen des Quartärs die Landschaft überformt und dabei typische Landformen geschaffen, wie U-Täler, Moränen, Gletschermulden und glattgeschliffene Felsoberflächen.


Die Geologie und Geographie des Bergells zeugen von Millionen Jahren Erdgeschichte. Und sie haben die lokale Wirtschaft geprägt, zum Beispiel durch die lange Tradition des Abbaus und der Bearbeitung von Steinen in der Region.
Diese geologischen Phänomene werden auf fünf Tafeln entlang des Panoramawegs erklärt.

 

Gletscher und Gletschermühlen in Maloja

Gletscher und Gletschermühlen in Maloja

Wo zwei alte Kontinente aufeinandertreffen

Wo zwei alte Kontinente aufeinandertreffen

Die wichtigsten Gesteinsarten im Bergeller Pluton

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Steinmeister: Geologie und Gemeinschaft im Bergell

Steinmeister: Geologie und Gemeinschaft im Bergell

Naturgefahren in Gebirgsregionen

Naturgefahren in Gebirgsregionen

 

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